Pro­gramm 2018

Hi­er eine Vorschau auf uns­er Auss­tel­lungs­jahr 2018.

Alle ver­gan­ge­nen Auss­tel­lun­gen fin­d­en Sie hi­er.

Ausstel­lung

Do­ing the Doc­u­ment
Fo­to­gra­fien von Diane Ar­bus bis Pi­et Zwart
Die Schenkung Barten­bach

31.8.2018 – 6.1.2019

Diane Ar­bus, Walk­er Evans, Lee Fried­lan­der, Au­gust San­der, Ta­ta Ronkholz, Al­bert Renger-Patzsch, Pi­et Zwart und zwölf weitere Po­si­tio­nen – all diese Fo­to­graf*in­nen eint ein doku­men­tarisch-kün­st­lerisch­er An­satz, der mit Do­ing the Doc­u­ment vorgestellt und zu­gleich be­fragt wird. Der Auss­tel­lungsti­tel löst be­wusst die vermeintlichen Ge­gen­sätze von „her­stellen (do­ing)“ und „doku­men­tieren“ auf, um die im­mer wied­er besch­worene „Krise der Repräsen­ta­tion“ im Werk von 20 Fo­to­graf*in­nen und deren Rezep­tion auszu­loten. Zu ver­danken ist diese Auss­tel­lung ein­er Schenkung von über 200 Werken deutsch­er und amerikanisch­er Fo­to­graf*in­nen durch die Köl­n­er Fam­i­lie Barten­bach, die die Samm­lung des Mu­se­um Lud­wig kür­zlich sub­s­tanziell er­weit­ert hat.

Ausstel­lung

Gabriele Mün­ter
Malen ohne Um­sch­weife

15.9.2018 – 13.1.2019

Gabriele Mün­ter (1877–1962) war eine zen­trale Kün­stler­fig­ur des deutschen Ex­pres­sion­is­mus und der Kün­st­ler­gruppe „Der Blaue Re­it­er“, deren Grün­dung in Mün­ters Haus in Mur­nau statt­fand. Über ihre Rolle als en­gagierte Per­sön­lichkeit, Ver­mitt­lerin und langjährige Lebens­ge­fährtin Wass­i­ly Kandin­skys hi­naus, zeigt diese Auss­tel­lung er­st­mals wie wichtig und ei­gen­ständig Gabriele Mün­ter als Ma­lerin war: Mit über hun­dert Gemäl­den, darun­ter er­st­mals der Öf­fentlichkeit präsen­tierte Werke aus dem Nach­lass, er­laubt sie ei­nen neuen Blick auf diese starke Kün­st­lerin. Mün­ter ge­hört zu den weni­gen frühen Frauen der Mod­erne. Ihre Of­fen­heit und Ex­per­i­men­ti­er­freudigkeit als Ma­lerin, Fo­to­grafin und Gra­fik­erin wird nun er­st­mals aus­führ­lich präsen­tiert.

Ausstel­lung

Alexan­der von Hum­boldt, die Fo­to­gra­fie und sein Erbe

Fotoraum

13.10.2018 – 3.2.2019

2019 wird der 250. Ge­burt­s­tag von Alex­an­der von Hum­boldt be­gan­gen. Hum­boldt, der weit Gereiste und gut Ver­net­zte, saß nicht nur in der Kom­mis­sion, die 1839 für die weltweite Veröf­fentlichung eines er­sten fo­to­gra­fischen Ver­fahrens stimmte. Ihm wur­den in der Folge auch fo­to­gra­fische Al­ben geschenkt, kost­bare Unikate. Dazu zählt ein Al­bum von 1844, das der Erfin­d­er der Fo­to­gra­fie auf Pa­pi­er, W. H. F. Tal­bot, Hum­boldt wid­mete – eines der er­sten Fo­to­büch­er über­haupt. Von Paul de Rosti er­hielt Hum­boldt 1858 ein groß­for­matiges Al­bum mit Auf­nah­men aus Mexiko und Venezuela in Re­mi­n­iszenz an seine Sü­dameri­ka-Reisen. Ihre Ent­ste­hungs­geschichte und ihr Weg in die Samm­lung des Mu­se­um Lud­wig wird rekon­struiert und damit ein Blick weit zurück in die Fo­to­geschichte ge­wor­fen.