Candida Höfer, Kino im Museum Ludwig Köln II, 2006

Filmforum

Through a na­tion­wide unique mod­el of a fo­rum that tran­s­cends the ci­ty boun­daries, a col­lab­o­ra­tive of nine part­n­ers has op­er­at­ed the Mu­se­um Lud­wig’s au­di­to­ri­um since 2006.

Join­ing forces in col­lab­o­ra­tion, th­ese found­ing mem­bers of the Film­fo­rum rep­re­sent the en­tire cin­e­mat­ic spec­trum, from film pro­mot­ers and pro­duc­ers to film­mak­ers, ed­u­ca­tors, and en­thu­si­asts. Among them are the Film­s­tif­tung NRW, the SK Stif­tung Kul­tur, the West­deutsche Rund­funk (WDR), the ifs in­ter­na­tio­nale film­schule köln, the film & fernseh pro­duzen­ten­ver­band nrw e.v., Köl­n­Musik GmbH, as well as the in­de­pen­dent film-scene coali­tion “Ki­noAk­tiv” and the Mu­se­um Lud­wig/Ci­ty of Cologne. Nu­mer­ous the­mat­ic pro­gram se­ries, film fes­ti­vals and pre­mieres, as well as lec­tures and dis­cus­sions have found a venue at the Film­fo­rum. The in­di­vi­d­u­al part­n­ers them­selves are re­spon­si­ble for the con­tent and fi­nanc­ing of all the events. To­gether they have suc­ceed­ed in estab­lish­ing the Film­fo­rum as a site for film his­to­ry and con­tem­po­rary film cul­ture, filling a gap in the cin­e­ma land­s­cape of Cologne.

For fur­ther in­for­ma­tion on this and all other pro­grams please vis­it: www.film­fo­rum­n­rw.de

Tick­ets for all events may be purchased at the door. No ad­vance book­ing. The Film­form of­fers in­duc­tion loops for the hear­ing im­paired and is wheelchair ac­ces­si­ble.

Film­fo­rum at the Mu­se­um Lud­wig

En­trance lo­cat­ed on the rear side of the Mu­se­um Lud­wig
Bis­chofs­garten­s­traße 1, 50667 Köln
E-Mail: in­fofilm­fo­rum­n­rw.de

Thu 18.30 h Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Festivaleröffnung
Date: Donnerstag, 19. September, 18:30 Uhr
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

LES PASTÈQUES DU CHEIKH
TUN/FR 2018, 23‘, digital, OmeU, R: Kaouther Ben Hania
Live-Musik: MELCHI VE

Das Festival wird eröffnet von Hawa Essuman, die in diesem Jahr die Schirmherrschaft übernommen hat. Während des Festivals stellt sie das Kurzfilmprogramm Ostafrika (Sonntag, 22.9., 20:00 Uhr) vor.


Zu den weiteren internationalen Gästen, deren Filme beim Festival gezeigt werden und die bereits zur Eröffnung nach Köln kommen, gehören Lula Ali Ismaïl (Dschibuti), Mahmoud Ben Mahmoud (Tunesien), Fibby Kioria (Uganda), Azlarabe Alaoui (Marokko), Michaël Andrianaly (Madagaskar), Nasib Farah (Somalia), Marwa Zein (Sudan), Rehad Desai (Südafrika) und Dani Kouyaté (Burkina Faso).


Der Film des Eröffnungsprogramms LES PASTÈQUES DU CHEIKH bildet den Auftakt zu einer Reihe von Filmen zum Thema des Fokus „Fundamentalismuns & Migration“.


Den musikalischen Auftakt zur Festivaleröffnung steuert der aus Kamerun stammende Sänger und


Gitarrist Melchie VE bei.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Thu 20.30 h Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Eröffnungsfilm
Date: Donnerstag, 19. September, 20:30 Uhr
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

DHALINYARO (JEUNESSE)
DSI 2018, 85’, digital, OmeU, R: Lula Ali Ismaïl
Gast: Lula Ali Ismaïl

Mit DHALINYARO hat Lula Ali Ismaïl Dschibutis ersten Spielfilm produziert – und das mit geballter Frauenpower. Der Film greift das tägliche Leben und die Hoffnungen der drei Mädchen Asma, Hibo und Deka auf. Die jungen Frauen verbindet eine tiefe Freundschaft, obwohl sie aus unterschiedlichen sozialen Schichten stammen. Alle drei stehen vor einem Scheideweg kurz vor ihren Abschlussprüfungen und vor dem Eintritt in eine neue Zukunft. Durch soziale Medien und Technologien verknüpft mit der ganzen Welt, sind die drei trotzdem verwurzelt in ihrer Kultur und stehen vor der großen Frage ihres Lebens: Wie wird es für sie weitergehen?

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Fri 10.00 h Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Schulvorstellung: OUAGA SAGA
Date: Freitag, 20. September, 10:00 Uhr
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

BFA 2004, 90‘, 35 mm, frz. OmU, ab 12 Jahren, R: Dani Kouyaté
Gast: Dani Kouyaté

Schüler*innen der Gesamtschule Holweide erklärten OUAGA SAGA zu ihrem „Lieblingsfilm“. Deshalb läuft die Komödie 2019 erneut in einer Schulvorführung. Sie erzählt von Jugendlichen aus einem Viertel in Ouagadougou, der Hauptstadt Burkina Fasos. Sie träumen von Karrieren als Fußball-, Film- oder Popstars, schlagen sich mit Gelegenheitsjobs als Wasserträger, Mechaniker und Hilfskellner durch und manchmal auch mit kleinen Gaunereien. In ihrer märchenhaften Fantasie-Welt können Esel sprechen und goldene Funken schweben durch die Luft.


OUAGA SAGA ist eine Hommage an die Stadt Ouagadougou und an ihre Liebe zum Kino... Es ist ein modernes und joviales Märchen und eine Einladung zu ein wenig Verrücktheit und Optimismus.“ (Dani Kouyaté)


In Zusammenarbeit mit dem jfc Medienzentrum

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Fri 16.00 h Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Akasha
Date: Freitag, 20. September, 16:00 Uhr
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

SUD/SA/KAT/D 2018, 78‘, digital, OmeU, R: Hajooj Kuka

Sudan, Nuba-Berge: Während der Regenzeit sind alle Seiten des südsudanesischen Bürgerkriegs dazu gezwungen, ihre blutigen Kämpfe einzustellen. Übermäßiger Schlamm sorgt dafür, dass die Rebellen ihre Waffen niederlegen und vorübergehend zu ihren Familien nach Hause zurückkehren. Auch Adnan gehört zu den Heimkehrern. Nach einem Streit mit seiner Freundin Lina muss er seine AK47 zurücklassen und verpasst den Wiederantritt seines Kriegsdienstes. Daraufhin ruft der Armeekommandant Blues eine sogenannte Kasha aus: die Verfolgung und Verhaftung abtrünniger Soldaten. Adnan schließt sich dem Kriegsdienstverweigerer Absi an. Gemeinsam versuchen sie, der Kasha zu entgehen und Adnan wieder mit Lina und seinem Sturmgewehr zu vereinen. AKASHA ist das unterhaltsame Spielfilmdebüt von Hajooj Kuka.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Fri 18.00 h Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Gao, La Résistance d'un peuple
Date: Freitag, 20. September, 18:00 Uhr
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

FR/ML 2018, 54’, DCP, OmU, R: Kassim Sanogo
Gäste: Grégoire Paultre Negel und Dani Kouyaté

Anfang 2012 wurde die nordmalische Stadt Gao von dschihadistischen Gruppen besetzt. Mit Waffengewalt forderten sie die Einführung der Scharia und die Teilung des Landes. Während einige in Gao sich mit den Separatisten verbündeten, organisierten andere erbitterten Widerstand gegen die Besatzer. Sie formten Bürgerwehren und Nachtwachen zum Schutze ihrer Familien, organisierten Demonstrationen und klandestine Treffen und konnten die Islamisten letztlich aus Gao vertreiben. Um zu erfahren, wie dieser Widerstand konkret aussah, reiste der Filmemacher Kassim Sanogo nach Gao und sammelte Handy-Aufnahmen aus der Zeit und Interviews mit direkt Beteiligten. Darin kommen nicht nur Widerstandskämpfer*innen und der Ältestenrat der Stadt zu Wort, sondern auch Bürger*innen, die ihre Kollaboration mit den Dschihadisten und deren Vertreibung Revue passieren lassen.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Fri 20.00 h Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Oufsaiyed Elkhortoum (Khartoum Offside)
Date: Freitag, 20. September, 20:00 Uhr
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

SUD 2019, 75’, DCP, OmU, R: Marwa Zein
Gast: Marwa Zein

Am Stadtrand der sudanesischen Hauptstadt Khartum träumen Sara und einige ihrer sportbegeisterten Freundinnen davon, ein nationales Fußballteam zu gründen und an der FIFA-Weltmeisterschaft für Frauen teilzunehmen. Aber staatliche Unterstützung für Frauenfußball gibt es im Sudan nicht und in der islamistisch regierten Gesellschaft passt Fußball nicht zum traditionellen Frauenbild. Manchen gilt er gar als „unmoralisches Verhalten“, das laut Scharia mit Peitschenhieben bestraft werden sollte. Trotzdem verabreden sich die Frauen so oft wie möglich per Handys zum Training und dribbeln mit und ohne Kopftuch gekonnt mit dem Ball. In dem mutigen Kampf der Fußballerinnen um Selbstbestimmung ist schon die revolutionäre Leidenschaft zu spüren, die kurz nach dem Ende der Dreharbeiten zum Sturz der Jahrzehnte währenden Diktatur von Omar al-Baschir


führte. Denn auch dabei spielten Frauen eine zentrale Rolle.


In Zusammenarbeit mit dem Friedensbildungswerk Köln

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Fri 22.00 h Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Black Brazilian Shorts 1
Date: Freitag, 20. September, 22:00 Uhr
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

Gast: Gabriel Martins

ALMA NO OLHO (SOUL IN THE EYE)
BRA 1973, 11‘, digital, ohne Worte, R: Zózimo Bulbul


NADA (NOTHING)
BRA 2017, 27’, digital, OmeU, R: Gabriel Martins


EU, MINHA MÃE E WALLACE (ME, MOM AND WALLACE)
BRA 2018, 22’, digital, OmeU, R: Eduardo Carvalho, Marcos Carvalho


NoirBLUE – DÉPLACEMENTS D’UNE DANSE (NoirBLUE – DÉPLACEMENTS OF A DANCE)
BRA 2018, 27’, digital, OmeU, R: Ana Pi


O SOM DO SILÊNCIO (THE SOUND OF SILENCE)
BRA 2017, 17’, digital, OmeU, R: David Aynan


PONTES SOBRE ABISMOS (BRIDGES OVER THE ABYSS)
BRA 2018, 8’, digital, engl. OF, R: Aline Motta


O DIA DE JERUSA (JERUSA’S DAY)
BRA 2014, 21’, digital, OmeU, R: Viviane Ferreira


In ALMA NO OLHO wird die Geschichte der Sklaverei in Brasilien in einer Ein-Mann-Performance zu Saxophon-Musik von John Coltrane dargestellt. Mit diesem historischen Meisterwerk hat Regisseur Zózimo Bulbul dem unabhängigen schwarzen Filmschaffen in Brasilien 1973 den Weg bereitet.


NADA – „nichts“ – lautet die Antwort der 18-jährigen Bia, als sie von Eltern und Lehrern gefragt wird, was sie nach ihrem Abitur machen will. Eine Parabel gegen den neoliberalen Leistungsdruck im heutigen Brasilien.


EU, MINHA MÃE E WALLACE erzählt von einem Vater, der nach Jahren im Gefängnis seine Familie in einer Favela in Rio besucht und sich dabei nur einen Wunsch erfüllen will...


In dem poetischen Tanzfilm NoirBLUE – DÉPLACEMENTS D’UNE DANSE reist die Regisseurin auf der Suche nach ihrer Identität durch mehrere Länder West- und Ostafrikas.


O SOM DO SILÊNCIO dokumentiert die Sprachlosigkeit zwischen den Generationen am Beispiel des 10-jährigen Binho und seines Vaters Osvaldo. In PONTES SOBRE ABISMOS versucht die Regisseurin Aline Motta die Herkunft ihrer Großmutter herauszufinden, die wie so vieles aus der rassistischen Sklavenhaltergeschichte Brasiliens, ein Familiengeheimnis ist. O DIA DE JERUSA erzählt von einer alternden Frau, die alleine und vereinsamt lebt, bis ein überraschender Besuch alles verändert.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Sat 13.00 h Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Talking About Trees
Date: Samstag, 21. September, 13:00 Uhr
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

FR/SUD/D/TSA/KAT 2019, 93‘, DCP, OmU, R: Suhaib Gesmelbari

Vier sudanesische Regisseure – vier Freunde: Eltayeb Mahdi, Manar Al Hilo, Ibrahim Shadad und Suleiman Mohamed Ibrahim gründeten 1989 den Sudanesischen Filmclub. Nach 30 Jahren des Exils, der Zensur und der Schließung von Kinos durch das diktatorische Regime wollen sie einen gemeinsamen Traum verwirklichen: die Wiedereröffnung eines verfallenen Freiluftkinos. Das Unterfangen wird zu einer Erinnerungsreise: Die Freunde lesen einander alte Briefe vor, betrachten gemeinsam alte Dokumente, Fotos und Filmclips und träumen von einem Sudan, in dem die Kunst und das Denken frei sind. Dabei sind die Schwierigkeiten, die es in dem krisengeschüttelten Land zu meistern gilt, um ein altes Kino zu restaurieren, enorm. Gasmelbari erzählt von der Geschichte des sudanesischen Kinos, und seine unangepassten Protagonisten wirken wie Vorboten der aktuellen politischen Umwälzungen in dem Land.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Sat 15.00 h Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Yomeddine
Date: Samstag, 21. September, 15:00 Uhr
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

EG/USA/A 2018, 97‘, DCP, OmeU, R: Abu Bakr Shawky

Auch wenn Beshkay mittlerweile geheilt ist: Gesicht und Hände sind deutlich von der Lepra gezeichnet, an der er als Kind erkrankte. Das macht ihn in Ägypten zum stigmatisierten Aussätzigen, weshalb er schon seit drei Jahrzehnten in einer abgelegenen Leprakolonie lebt. Doch als seine Frau stirbt, beschließt er herauszufinden, wo er eigentlich herkommt. Gemeinsam mit dem Waisenjungen Obama macht er sich auf die Suche nach seiner Herkunft – eine Reise, die die beiden Außenseiter vor große Herausforderungen stellt.


„A. B. Shawkys Spielfilmdebüt YOMEDDINE besticht vor allem durch seinen unbefangenen, manchmal leicht naiven Blick in die Gesichter seiner beiden wundervollen Hauptdarsteller, die niemals zuvor in einem Film mitgespielt haben.“ (kino-zeit.de). In Cannes wurde er dafür mit dem François Chalais Prize ausgezeichnet. Es folgten Hauptpreise auf arabischen Festivals und die Nominierung als ägyptischer Kandidat für den Auslands-Oscar.


In Zusammenarbeit mit der Deutsch-Ägyptischen Gesellschaft Köln

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Sat 17.00 h Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Everything Must Fall
Date: Samstag, 21. September, 17:00 Uhr
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

SA/NL/B 2018, 85‘, DCP, OmU, R: Rehad Desai
Gast: Rehad Desai

Als südafrikanische Universitäten 2015 ihre Gebühren erhöhten, kam es zu zunächst friedlichen Protesten an der „University of the Witwatersrand“ („Wits“). „Fees must fall“ – „Weg mit den Gebühren“ wurde zum Schlachtruf aller, die der ärmeren schwarzen Bevölkerung eine angemessene Bildung zukommen lassen wollten. Vier prominente Studentenführer berichten, wie die Situation eskalierte, als der Vizekanzler der Universität Adam Habib, ehemals Anti-Apartheid-Aktivist, 1000 Polizisten auf den Campus rief. Die Folge waren landesweite Auseinandersetzungen, die zu drei Toten und 800 Verletzten führten. Regisseur Rehad Desai ist mit seiner Kamera stets mitten im Geschehen und dokumentiert den mutigen Versuch der Student*innen hautnah, traditionelle Machtverhältnisse und grundlegende soziale Ungleichheiten zu überwinden und wurde dafür in Südafrika und international bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Sat 19.30 h Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Fatwa
Date: Samstag, 21. September, 19:30 Uhr
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

TUN/B 2018, 102‘, DCP, OmU, R: Mahmoud Ben Mahmoud
Gast: Mahmoud Ben Mahmoud

Tunis, 2013. Nachdem sein Sohn Marouane bei einem Motorradunfall ums Leben kam, kehrt der in Frankreich lebende Brahim zum ersten Mal seit Jahren nach Tunesien zurück. Trauer um seinen Sohn mischt sich mit Schrecken angesichts der jüngsten politischen Veränderungen in seinem Heimatland. Zwar konnte die Diktatur von Präsident Zine El Abidine Ben Ali beendet und eine parlamentarische Demokratie eingeführt werden. Aber als Konsequenz der neuen Redefreiheit erheben jetzt auch Salafisten und islamistische Extremisten das Wort. Der liberale Brahim erfährt nicht nur, dass gegen seine Ex-Frau, die Autorin Loubna, aufgrund ihres jüngsten Buchs eine FATWA verhängt wurde, sondern auch, dass sein Sohn in einer radikal-islamistischen Gruppe aktiv war. Brahim versucht herauszufinden, wie es dazu kam.


Mahmoud Ben Mahmouds investigatives Drama erhielt 2018 den Hauptpreis der Journées Cinématographique de Carthage in Tunis, dem ältesten Filmfesitval Afrikas.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Sat 22.00 h Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Kilikis La Cité Des Hiboux (Kilikis The Town Of Owls)
Date: Samstag, 21. September, 22:00 Uhr
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

M 2018, 99’, DCP, OmeU, R: Azlarabe Alaoui
Gast: Azlarabe Alaoui

Das Ambiente erinnert an Kafka: Eine abgelegene alte Burg in den Atlasbergen wird unter dem marokkanischen Königs Hassan II in den 1990er-Jahren zum Geheimgefängnis für politische Oppositionelle. Aber zu sehen sind in dem Spielfilm nur die Wärter und ihre Familien. „In deren trübem Alltag spiegelt sich das Schicksal der Gefangenen wider“ erklärte der Regisseur dazu, und im Vorspann offenbart er: „Ich war dort. Ich war gerade acht Jahre alt. ‚Räuber und Gendarm‘ waren die Spiele meiner Kindheit und als Bettgeschichten diente das, was die Kinder der Wärter von diesen aufgeschnappt hatten. Eine farblose Kindheit, aus der wir aufwuchsen, um davon zu erzählen... nicht zuletzt im Kino, damit das Unrecht nicht in Vergessenheit gerät.“ Und so folgt im Abspann der hoffnungsvolle Satz des chilenischen Dichters Pablo Neruda: „Sie können alle Blumen abschneiden und doch nie den Ausbruch des Frühlings verhindern.“

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Sun 12.00 h Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>System K
Date: Sonntag, 22. September, 12:00 Uhr
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

FR 2019, DCP, OmeU, R: Renaud Barret

Affenschädel, Elektroschrott, Macheten oder die eigenen Körper – den Materialien, die von den in dem Dokumentarfilm SYSTEM K porträtierten Straßenkünstler*innen für ihre Kunst verarbeitet werden, sind keine Grenzen gesetzt. Sie agieren jenseits des Mainstreams und nutzen die Straßen der kongolesischen Hauptstadt Kinshasa als subkulturelle Bühne für ihre grenzüberschreitenden Performances, Skulpturen und bewegten Bilder. Die Auftritte der avantgardistischen Künstler*innen sind hoch politisch und ihnen drohen deshalb nicht selten Verhaftungen, Geheimdienstverhöre, wenn nicht sogar Folter. Sie befassen sich mit gesellschaftskritischen Themen wie Korruption und Ausbeutung, der Privatisierung von Wasser und kollektiven Traumata und prangern diejenigen an, die davon profitieren. Im Fokus stehen dabei die Geschichte und die Repression in ihrem Land, dessen Gesellschaft von extremer Armut und bewaffneten Konflikten zerrüttet ist und in dem Kunst vielen als unerreichbarer Luxus erscheint.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Sun 14.00 h Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>African Shorts: Fokus
Date: Sonntag, 22. September, 14:00 Uhr
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

Gast: Dani Kouyaté

FITNA
AL 2019, 15’, digital, OmeU, R: Rabah Slimani


BROTHERHOOD
CAN/KAT/S/TUN 2018, 25’, DCP, OmU, R: Meryam Joobeur


FAMILY IN EXILE
M 2018, 15’, digital, OmeU, R: Fatima Matousse


UN AIR DE KORA
SEN 2018, 23’, digital, OmeU, R: Angèle Diabang


THE NECESSARY EVIL
DR Kongo/B 2016, 11’, digital, OmeU, R: Leonard Pongo


TITHES & OFFERINGS
K/USA 2018, 17’, digital, OmeU, R: Tony Koros


Die Kurzfilmreihe (Gesamtlänge: 106 Minuten) demonstriert mit Beispielen aus sechs afrikanischen Ländern die inhaltliche und formale Bandbreite der cineastischen Auseinandersetzung mit fundamentalistischen Ideologien. Sie reicht von der Kritik an evangelikal-christlichen bis zu islamistischen Bewegungen und wird mal mit fiktiven, mal mit dokumentarischen Stilmitteln vermittelt. Dabei werden auch auf Islamophobie beruhende Vorurteile und Verdächtigungen angeprangert.


Der algerische Kurzspielfilm FITNA illustriert, wie fundamentalistische Moralvorstellungen zwischenmenschliche Beziehungen untergraben - in diesem Fall zwischen der lebensfrohen Feriel und ihrem zunehmend fanatischen Bruder Mounir.


Um reale Erfahrungen mit jungen Islamisten, die als Freiwillige für den Islamischen Staat gekämpft haben, geht es in BROTHERHOOD. Der Film erzählt von dem tunesischen Hirten Mohamed, dessen Leben in Aufruhr gerät, als sein ältester Sohn Malik mit einer Frau aus Syrien nach Hause zurückkehrt.


In FAMILY IN EXILE versucht die Regisseurin zu ergründen, warum ihr strenggläubig muslimischer Vater seit Jahren nicht mehr mit ihr und ihrer Mutter spricht, obwohl er nur ein Stockwerk unter ihnen lebt. UN AIR DE KORA erzählt von der jungen Muslimin Salma, die Kora spielen will, obwohl dies Frauen verboten ist. Deshalb sucht sie sich heimlich einen Lehrer.


In eindrucksvollen Bildern porträtiert THE NECESSARY EVIL, wie die Hoffnungen gläubiger Menschen in der mehrheitlich christlichen Demokratischen Republik Kongo von protestantischen Sekten ausgenutzt werden.


Und die humorvolle Satire TITHES & OFFERINGS entlarvt einen kenianischen Scharlatan, der sich als „Wunderheiler“ ausgibt.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Sun 16.00 h Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Nofinofy (Dream)
Date: Sonntag, 22. September, 16:00 Uhr
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

MAD/FR, 70‘, digital, OmeU, R: Michaël Andrianaly
Gast: Michaël Andrianaly

Der Frisör Romeo muss sich nach einem neuen Laden umschauen, nachdem sein Geschäft von der Gemeinde abgerissen wurde. Als schnelle Alternative findet er eine Bruchbude, in der er sein Handwerk zunächst fortsetzen kann. Während er davon träumt, eines Tages Inhaber eines richtigen Frisörsalons zu sein, schleppt sich sein Leben mühsam dahin und Romeo ist es zunehmend leid, auf positive Veränderungen zu warten. NOFINOFY begleiten Romeos Alltags, der gespickt ist von täglichen Nachrichten, Ängsten und Hoffnungen in Madagaskar – einem Land voller Korruption und Armut. „Film um Film“, so der Regisseur Michaël Andrianaly, „wird meine Arbeit zu meiner Art, mich zu engagieren. Es ist meine Art, mich zu wehren“.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Sun 18.00 h Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Lost Warrior
Date: Sonntag, 22. September, 18:00 Uhr
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

DK/SOM 2018, 82’, DCP, OmU, R: Nasib Farah & Søren Steen Jespersen
Gast: Nasib Farah

LOST WARRIOR erzählt die Geschichte von Mohamed, dem seine Eltern ein besseres Leben wünschen, weshalb sie ihn schon im Alter von drei Jahren von Somalia nach England schicken. Als Teenager gerät er dort auf die schiefe Bahn, landet im Gefängnis, radikalisiert sich und wird mit 19 zurück nach Somalia abgeschoben: direkt in die Fänge der Terrororganisation Al-Shabaab. Als er erkennt, dass Al-Shabaab weder für Befreiung noch für Frieden steht, flieht er nach Mogadischu, um sich vor der Organisation zu verstecken, die ihn als Abtrünnigen verfolgt. Dort lernt er die junge Fathi aus London kennen. Die beiden heiraten, Fathi wird schwanger, aber sie muss alleine nach London zurückkehren, da Mohammed keine Papiere besitzt. Ob die Familie je wieder zusammenfindet?


Regisseur Nasib Farah plädiert dafür, „jungen Menschen, die ihr Leben riskieren, wenn sie zynische Terrororganisationen verlassen“, eine zweite Chance zu gewähren.


In Zusammenarbeit mit dem Friedensbildungswerk Köln

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Sun 20.00 h Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>African Shorts: Ostafrika
Date: Sonntag, 22. September, 20:00 Uhr
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

Gäste: Hawa Essuman, Fibby Kioria

WAKAMBA FOREVER
K 2018, 9’, digital, OmeU, R: Alex Maina


MAWE! IGNORANCE IS BLISS OR SOMETHING LIKE THAT
UGA 2018, 23‘, digital, OmeU, R: Malcolm Bigyemano


DÉAMBULATION
MAD 2018, 27’, digital, OmeU, R: Tovoniaina Rasoanaivo


BALLAD OF THE SPIRITS
ETH 2017, 13‘, digital, OmeU, R: Beza Hailu Lemma


I GOT MY THINGS AND LEFT
RWA/CH 2018, 23‘, DCP, OmeU, R: Philbert Aimé Mbabazi Sharangabo


Auf Einladung von FilmInitiativ präsentieren Hawa Essuman, Regisseurin aus Kenia und Schirmfrau des Festivals, sowie Fibby Kioria, Produzentin aus Uganda, eine Auswahl aktueller Kurzfilme aus Ostafrika. (Gesamtlänge: 95 min.)


Die Komödie WAKAMBA FOREVER spielt im Jahr 1895 und erzählt mit satirischen Mitteln von der Geschichte und Kultur der Akamba in Kenia und ihren ersten Begegnungen mit den britischen Kolonisatoren.


MAWE! rufen Frauen in Uganda in der Sprache Rutooro, wenn sie überrascht sind, so wie die beiden Protagonistinnen des Films, deren Bekanntschaft auch eine überraschende Wendung nimmt.


Tojo ist ein junger Porträt-Fotograf, der, wie in DÉAMBULATION zu sehen, in der Hauptstadt Madagaskars meist in den einfachen Wohnvierteln arbeitet. In seinen pessimistischen Schwarz-Weiß-Bildern spiegelt sich die (Kolonial-) Geschichte des Landes wie die Hoffnung auf eine bessere Zukunft.


BALLAD OF THE SPIRITS erzählt von einem Äthiopier, dessen Beziehung zu seiner Geliebten abrupt endet und der auf der Suche nach Erklärungen dafür durch Addis Abeba streift. Historische und moderne Architektur der Stadt stehen dabei für Vergangenes wie für mögliche persönliche und gesellschaftliche Veränderungen.


Der Titel I GOT MY THINGS AND LEFT verweist schon auf das Thema Abschied in dem Kurzfilm aus Ruanda. Konkret geht es um einen verstorbenen Künstler namens Eric, dessen Freund*innen in seinem Haus zu einem berührenden Trauerritual zusammenkommen, bei dem sie Erinnerungen an sein Leben austauschen.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
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Tue 17.00 h Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>L’appel À La Danse
Date: Dienstag, 24. September, 17:00 Uhr
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

SEN 2015, 80’, digital, OmeU, R: Diane Fardoun

Als Pilotfilm einer Serie von Filmen über Tanzstile aus aller Welt konzentriert sich L’APPEL À LA DANSE auf die Entwicklung des Tanzes im Senegal. Dort gibt es seit jeher traditionelle Stile wie den Sabar, die von vielen bis heute mit Stolz getanzt werden. Aber auch neue, urbane Tanzstile entwickeln sich zunehmend auf den Straßen des westafrikanischen Landes. Der Dokumentarfilm präsentiert aufstrebende, senegalesische Tänzer*innen, die individuelle Geschichten erzählen und mit innovativen Performances Grenzen zwischen unterschiedlichen Tanzstilen immer wieder durchbrechen und das Urbane mit der Tradition verweben. Der Film bietet sinnliche Einblicke in die


senegalesische Kultur und versucht, Antworten auf die Frage zu geben: Warum tanzen die Menschen?

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Tue 19.00 h Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Hyènes
Date: Dienstag, 24. September, 19:00 Uhr
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

SEN 1992, 110’, DCP, OmU, R: Djibril Diop Mambéty
Gäste: Dr. Yilmaz Dziewior , Lemohang Jeremiah Mosese

Der zwischen Berlin, New York und Lesotho pendelnde Regisseur Lemohang Jeremiah Mosese präsentiert ein Meisterwerk des afrikanischen Kinos: HYÈNES ist eine Verfilmung des bekannten Dürrenmatt-Theaterstücks „Der Besuch der alten Dame“ im westafrikanischen Ambiente. Ort der Handlung ist das Sahelstädtchen Colobane, in dem Linguere Ramatou einst von dem reichen Händler Dranab Drameh geschwängert und dann verstoßen wurde. Jahre später kehrt sie – „reich wie die Weltbank“ – zurück, um Rache zu nehmen. Eine bildmächtige Kritik an der kapitalistischen Glitzerwelt von Djribril Diop Mambéty, der als erster westafrikanischer Filmkünstler eine unverwechselbar eigene Filmsprache entwickelte, die von der Musik seines Bruders Wasis Diop kongenial ergänzt wird.


In Zusammenarbeit mit “Freunde des Wallraf-Richartz-Museum und des Museum Ludwig“ (www.museumsfreunde-koeln.de)

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
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Tue 21.30 h Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Die Stropers (The Harvesters)
Date: Dienstag, 24. September, 21:30 Uhr
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

SA/FR/GR/PL 2018, 105‘, digital, OmeU, R: Etienne Kallos

Der Teenager Janno lebt mit seiner Familie in einer konservativ-religiösen Gemeinschaft im ehemaligen Oranje-Freistaat Südafrikas. In der rauen Welt der Buren – jener Siedler, deren Vorfahren Südafrika als Erste kolonisierten – sind die Geschlechterrollen klar verteilt. Auch der eher sensible Janno versucht auf der Farm seiner Eltern den Normen der weißen Afrikaans-Minderheit zu entsprechen. Die Gunst seiner Mutter ist ihm dabei ein großer Lohn. Doch dann bringt diese den Waisenjungen Pieter mit nach Hause, einen drogenabhängigen Straßenjungen. Aus der anfänglich brüderlichen Beziehung zwischen den jungen Männern entwickelt sich bald ein Machtkampf um elterliche Zuneigung.


Etienne Kallos vermittelt in seinem Erstlingsfilm die Stimmung in Südafrikas „Bible Belt“ mit atemberaubenden Bildern: Mal agieren seine Figuren vor unendlich weiten, lichten Graslandschaften, mal in engen, düster beleuchteten Räumen. Einladungen zu Festivals in aller Welt und Auszeichnungen u. a. in Italien und Tunesien waren die Folge.

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Wed 17.30 h Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Black Brazilian Shorts 2
Date: Mittwoch, 25. September, 17:30 Uhr
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

Gast: Alex Mello

JEAN
BRA 2019, 15’, digital, OmeU, R: Vitor Kruter & Alex Mello


SOPHIA
BRA 2013, 15’, digital, OmeU, R: Kennel Rógis


PRETO NO BRANCO
BRA 2016, 15’, digital, OmeU, R: Valter Rege


PELE SUJA MINHA CARNE (DIRTY SKIN)
BRA 2016, 14’, digital, OmeU, R: Bruno Ribeiro


KAIRO
BRA 2018, 15’, digital, OmeU, R: Fabio Rodrigo


SEM ASAS
BRA 2019, 20’, digital, OmeU, R: Renata Martins


Kurzfilme von schwarzen Regisseur*innen aus Brasilien (Gesamtlänge: 94 min.), die der Filmemacher und Festivalleiter Alex Mello (CineBrasil/Cinema Negro) kuratiert hat und auch persönlich vorstellt.


Für den Kurzfilm JEAN schrieb Alex Mello das Drehbuch. Inspiriert vom Leben des Künstlers Jean-Michel Basquiat erzählt der Film von einem Maler, der mit Geistern der Vergangenheit abrechnet.


SOPHIA zeichnet das sensible Porträt einer alleinerziehenden Mutter, Näherin in einer Textilfabrik, und ihrer taubstummen Tochter.


PRETO NO BRANCO illustriert den alltäglichen Rassismus in Brasilien am Beispiel des 20-jährigen Roberto, der des Diebstahls verdächtigt und festgenommen wird, nur weil er schwarz ist. Doch er weiß sich zu wehren...


In PELE SUJA MINHA CARNE entdeckt ein junger Mann seine Liebe zu einem Schulfreund. Aber in einem Land, in dem der rechtsextreme Präsident Jair Bolsonaro mit homophober Hetze Wahlen gewinnt, ist das nicht einfach...


KAIRO erzählt von einem Jungen, der von einer Sozialarbeiterin aus der Schule abgeholt wird, weil seine Familie Opfer eines Polizeiübergriffs geworden ist. Der Film ist der Menschenrechtlerin und Abgeordneten Marielle Franco gewidmet, die 2018 ermordet wurde, weil sie Polizeigewalt gegen Schwarze angeprangert hatte.


In SEM ASAS gerät ein Junge, der Mehl für seine Mutter einkauft, in die Fänge paramilitärisch bewaffneter Drogenfahnder – ein erster cineastischer Aufschrei gegen die Menschenjagden, die Polizeitruppen und Scharfschützen unter Präsident Bolsonaro in den Armenvierteln Brasiliens veranstalten.


In Zusammenarbeit mit Camões – Instituto da Cooperação e da Língua (Portugal), Portugiesisch-Brasilianisches Institut der Universität zu Köln, CineBrasil, Cinema Negro, Informationsstelle Lateinamerika e. V. (ila), Köln-Rio e. V. & Kino Latino Köln

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Wed 19.30 h Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Duga Les Charognards
Date: Mittwoch, 25. September, 19:30 Uhr
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

BFA 2019, 95’, DCP, OmU, R: Abdoulaye Dao & Hervé Eric Lengani
Gast: Hervé Eric Lengani

Boromo, Burkina Faso: Als Rasmané erfährt, dass sein Freund Pierre verstorben ist, macht er sich auf den Weg zu dessen Haus, um der Familie zu helfen, den Leichnam zur Beerdigung in sein Heimatdorf zu transportieren. Allerdings hat Rasmané die Rechnung ohne die traditionellen Dorfältesten gemacht, die strikt dagegen sind, dem ungläubigen Toten im Dorf die letzte Ehre zu erweisen. Für Rasmané beginnt damit eine Odyssee quer durch Burkina Faso, weil es sich als keineswegs einfach erweist, den Leichnam eines Mannes bestatten zu lassen, der nicht getauft war, keinen muslimischen Vornamen trug und zu Lebzeiten keiner der Religionsgemeinschaften des Landes angehört hatte. Beim FESPACO 2019 wurde die sozialkritische Satire mit zwei Preisen ausgezeichnet.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

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Wed 21.30 h Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Sofia
Date: Mittwoch, 25. September, 21:30 Uhr
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

M/FR/KAT 2018, 86‘, DCP, OmeU, R: Meryem Benm’Barek

Die Bauchschmerzen der 20-jährigen Sofi a entpuppen sich als Wehen. Die Austragung einer verdrängten, unehelichen Schwangerschaft ist in Marokko jedoch keineswegs einfach: Das Krankenhaus gibt ihr nur 24 Stunden Zeit, um die Papiere des Vaters vorzulegen. Ansonsten wird es die Behörden informieren. Sofias schockierte Mittelschichtsfamilie will die Angelegenheit ebenfalls so schnell wie möglich regeln, denn der Vater hofft auf einen lukrativen Auftrag, den ein „Skandal“ gefährden könnte. Sofias Befindlichkeiten spielen bei alledem kaum eine Rolle...


Ausgehend vom Umgang mit tabuisierten, aber nicht seltenen außerehelichen Schwangerschaften wirft Meryem Benm’Barek einen kompromisslosen Blick auf die Doppelmoral der marokkanischen Mittelschicht. Die Schauspieler*innen sind exzellent, die Aufnahmen der Stadt Casablanca treffend, das Drehbuch wurde in der Sektion „Un Certain Regard“ bei den Filmfestspielen in Cannes ausgezeichnet.

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Thu 10.00 h Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Schulvorstellung: SOUL BOY
Date: Donnerstag, 26. September, 10:00 Uhr
Audience: Alle
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

K/D 2010, 60‘, DVD, dt. Fassung, R: Hawa Essuman
Gast: Hawa Essuman

Nairobi, Kenia: Der 14-jährige Abila lebt mit seinen Eltern in Kibera, einem der größten Slums Ostafrikas. Eines Morgens entdeckt der Teenager seinen Vater schwer erkrankt in einer Ecke kauernd. Eine Frau habe seine Seele gestohlen, murmelt er im Delirium. Um seinem Vater zu helfen, macht Abila sich gemeinsam mit seiner Freundin Shiku auf die Suche nach einem geeigneten Heilmittel. Auf ihrem Weg erfahren die beiden, dass Abilas Vater seine Seele in Begleitung der mysteriösen Geisterfrau Nyawara verspielt hat. Nachdem die beiden Teenager die Hexe in der dunkelsten Ecke des Ghettos gefunden haben, stellt sie Abila sieben rätselhafte Aufgaben, die er bis


zum nächsten Morgen lösen muss, wenn er seinen Vater retten will. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, und Abila begibt sich auf eine abenteuerliche Reise durch den Mikrokosmos seiner Heimatstadt.


In Zusammenarbeit mit dem jfc Medienzentrum

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Thu 16.00 h Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Hale County This Morning, This Evening
Date: Donnerstag, 26. September, 16:00 Uhr
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

USA 2018, 76’, digital, OmeU, R: RaMell Ross

Die Kleinstadt Hale County im US-Bundesstaat Alabama wird hauptsächlich von Afroamerikaner*innen bewohnt. 2009 kam der Regisseur RaMell Ross hierher, um als Basketballtrainer und Fotografie-Lehrer zu arbeiten. Parallel dazu entstand sein erster Dokumentarfilm HALE COUNTY THIS MORNING, THIS EVENING – ein intimes Porträt zweier Bewohner Hale Countys: des Collegestudenten Daniel Collins und des jungen Vaters Quincy Bryant. Über fünf Jahre hinweg erzählt der Film ehrlich und poetisch vom Leben und Umfeld der Protagonisten und bildet ein poetisches Mosaik aus Momentaufnahmen an einem selten mit der Kamera festgehaltenen Ort Nordamerikas. Unter anderem gewann die Dokumentation beim Sundance Film Festival 2018 den U.S. Documentary Special Jury Award for Creative Vision. Darüber hinaus war HALE COUNTY THIS MORNING, THIS EVENING 2019 für einen Oscar in der Kategorie Bester Dokumentarfilm nominiert.

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Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
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Thu 17.30 h Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Mother, I Am Suffocating. This Is My Last Film About You.
Date: Donnerstag, 26. September, 17:30 Uhr
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

D/LES/KAT 2019, 76‘, digital, engl. OF, R: Lemohang Jeremiah Mosese
Gast: Lemohang Jeremiah Mosese

Wie Jesus trägt die junge Frau ein Holzkreuz durch die Straßen Lesothos: Neugierige, empörte, mitleidige Augenpaare folgen der künstlerischen Performance. Der Blick der leidenden Frau ist nur halb nach außen gerichtet: auf Gesichter, Landschaften, Schafe, ein paar strickende Hände. Die Szenen sind in poetischem Schwarz-Weiß gedreht und erscheinen auf der Leinwand oft in Zeitlupe. Darüber erklingt ein Klagelied. Darin wird der schmerzliche Abschied von der Mutter zur Abrechnung mit dem Mutterland. Lemohang Jeremiah Moseses visuelles Gedicht ist ein persönlicher Kommentar zur Geschichte und Gegenwart des kleinen Landes Lesotho, erzählt aus dem Berliner Exil. Der experimentelle bildgewaltige Film wurde komplett von einem LGBTIQ-Team gedreht und prangert nicht nur die Zustände in Afrika im Allgemeinen an, sondern auch Homophobie und Diskriminierung in Lesotho im Besonderen.

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Thu 17.30 h Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Freedom Fields
Date: Donnerstag, 26. September, 17:30 Uhr
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

LBY/UK/NL/USA/KAT/LB/CA 2018, 99‘, DCP, OmeU, R: Naziha Arebi
Gast: Naziha Arebi

Kurz nach dem arabischen Frühling träumt die libysche Frauenfußballmannschaft von ihrem ersten Länderspiel. Allerdings müssen sich die Kickerinnen großem Widerstand stellen, der selbstbewussten Frauen in Libyen generell entgegengebracht wird. Auch Medienberichte mobilisieren konservative Kräfte, die die Ambitionen der Fußballerinnen vereiteln wollen. Über mehrere Jahre hinweg begleitete Naziha Arebi mit ihrer Kamera drei Frauen, die mit Entschlossenheit und Stärke um Handlungsspielräume kämpfen. Während das Land zunehmend in den Bürgerkrieg gleitet, müssen sie ihr Leben täglich neu erfinden. Unsicherheit wird zur Routine – sei es in der Öffentlichkeit oder im Privatleben. Doch die Protagonistinnen verfolgen ihren Traum weiter, erleben Ernüchterungen, nutzen neue Chancen und werden damit zu Vorbildern für eine neue Frauengeneration in Libyen.


In Zusammenarbeit mit dem Katholischen Bildungswerk Köln

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Thu 22.00 h Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Fig Tree
Date: Donnerstag, 26. September, 22:00 Uhr
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

IS/D/FR/ET 2018, 93‘, digital, OmeU, R: Aalam-Warqe Davidian

Addis Abeba im Jahr 1989: Mina ist 16 Jahre alt und Jüdin. Der äthiopische Bürgerkrieg gehört bereits ihr ganzes Leben lang zu ihrem Alltag. Die Straßen versinken in Chaos und Angst. Ohne Vorwarnung durchkämmen Soldatentrupps der Militärjunta unter Mengistu Haile Mariam die Stadt – sie suchen nach wehrtauglichen jungen Männern. Auch Minas Bruder war einer dieser unglücklichen Verschleppten: Er kehrte ohne seinen rechten Arm zurück. Die Großmutter, bei der Mina und der Bruder leben, plant nach Israel zu emigrieren, um dem Krieg endgültig zu entkommen. Der Plan lässt jedoch die Person außen vor, die Mina am meisten liebt: ihren Freund Eli, der sich vor den Soldaten in einem Feigenbaum im nahen Wald versteckt. Mina schmiedet einen Plan, um ihn zu retten.


Das Coming-of-Age-Drama FIG TREE basiert auf den Kindheitserinnerungen der Regisseurin Aalam-Warqe Davidian, die Äthiopien im Alter von elf Jahren verließ.

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Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
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Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
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Fri 10.00 h Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Schulvorstellung: OUFSAIYED ELKHORTOUM (KHARTOUM OFFSIDE)
Date: Freitag, 27. September, 10:00 Uhr
Audience: Alle
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

SUD 2019, 75‘, DCP, OmU, R: Marwa Zein
Gast: Marwa Zein

Am Stadtrand der sudanesischen Hauptstadt Khartum träumen Sara und einige ihrer sportbegeisterten Freundinnen davon, ein nationales Fußballteam zu gründen und an der FIFA-Weltmeisterschaft für Frauen teilzunehmen. Aber staatliche Unterstützung für Frauenfußball gibt es im Sudan nicht und in der islamistisch regierten Gesellschaft passt Fußball nicht zum traditionellen Frauenbild. Manchen gilt er gar als „unmoralisches Verhalten“, das laut Scharia mit Peitschenhieben bestraft werden sollte. Trotzdem verabreden sich die Frauen so oft wie möglich per Handys zum Training und dribbeln mit und ohne Kopftuch gekonnt mit dem Ball. In dem mutigen Kampf der Fußballerinnen um Selbstbestimmung ist schon die revolutionäre Leidenschaft zu spüren, die kurz nach dem Ende der Dreharbeiten zum Sturz der Jahrzehnte währenden Diktatur von Omar al-Baschir führte. Denn auch dabei spielten Frauen eine zentrale Rolle.


In Zusammenarbeit mit dem jfc Medienzentrum

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Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
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Fri 16.00 h Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Bab El-Oued City
Date: Freitag, 27. September, 16:00 Uhr
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

AL/FR 1994, 93‘, OmU, 35mm, R: Merzak Allouache
Gäste: Merzak Allouache und Fatima Sissani

Der junge Boualem lebt als Bäcker in Bab el-Oued, dem turbulenten historischen Viertel Algiers. Er arbeitet hart in der Nacht und schläft am Tag. Eines Nachmittags wird er durch die Predigt des Imam Rabah geweckt, die von einem Lautsprecher direkt vor seinem Haus übertragen wird. In einem unkontrollierten Wutanfall reißt er den Lautsprecher herunter und wirft ihn später ins Meer. Sein Handeln, das ihm im Nachhinein selbst unerklärlich ist, versetzt das ganze Viertel in Aufruhr. (EZEF)


Der Film ist ein Klassiker des nordafrikanischen Kinos. Er erzählt von den Träumen und Hoffnungen der algerischen Jugend und verweist auf die sozialen Hintergründe der gewaltsamen gesellschaftlichen Auseinandersetzungen, die Algerien ab Ende der 1980er-Jahre erschütterten. BAB EL-OUED CITY lief 1994 beim Festival in Cannes und erhielt den Preis der internationalen Filmkritik.

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Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Fri 18.00 h Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>When Arabs Danced
Date: Freitag, 27. September, 18:00 Uhr
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

M/FR/EG/IRN/B 2018, 84‘, DCP, OmU, R: Jawad Rhalib
Gast: Jawad Rhalib

Jawad Rhalib stellt verdrängte Facetten der arabischen und iranischen Kultur vor: die Liebe zum Tanz und zur Musik, aber auch zu Literatur, Philosophie und Wissenschaft. Von Rassisten, Fundamentalisten und den Medien bewusst ignoriert, waren diese Aspekte immer Bestandteil der arabischen Identität. Eine oft humorvolle Montage aus Archivmaterial, Musik und Texten verknüpft verschiedenste Bilder: Filmaufnahmen aus dem arabischen und iranischen Alltagsleben vergangener Jahrzehnte, spöttische Reden eines amüsierten Präsidenten Nasser an die Muslimbrüder, als diese allen Ägypterinnen den Hijab aufzwingen wollen, Streitgespräche bei den Proben zu einer Bühnenadaption von Michel Houellebecqs Skandalbuch „Unterwerfung“ sowie Interviews zur Geschlechteridentität in orientalischen Gesellschaften. Rhalib untersucht, wie der extreme Islamismus


Freiheit, Kreativität und die fortschrittlichen Werte dieser Gesellschaften erdrückt hat.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
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Fri 20.00 h Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Regarde – Moi (Look At Me)
Date: Freitag, 27. September, 20:00 Uhr
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

KAT/FR/TUN 2018, 96‘, DCP, OmeU, R: Nejib Belkadhi
Gast: Nejib Belkadhi

Als Besitzer eines Haushaltswarenladens führt der Tunesier Lotfi in Marseille ein ausschweifendes Leben. Das Geschäft läuft gut und auch die Beziehung zu seiner französischen Freundin Monique wird durch ein freudiges Ereignis bereichert. Als jedoch Lotfi s Bruder aus Tunesien anruft, wendet sich das Blatt und Lotfi wird von seiner Vergangenheit eingeholt. Er muss nach Tunesien zurückkehren, weil seine Ex-Frau einen Schlaganfall erlitten hat und sich nicht mehr um den gemeinsamen Sohn Amr kümmern kann. Amr ist neun Jahr alt und Autist und lebt in einer völlig anderen Welt. Entsprechend zäh verlaufen die ersten Annäherungsversuche von Lotfi an seinen Sohn. Die schauspielerischen Darstellungen des schwierigen Vater-Sohn-Verhältnisses sind überragend, die Auszeichnung für Nidhal Saadi (den Vater) als bestem Schauspieler beim Internationalen Filmfestival in Marrakesch die logische Folge.


In Kooperation mit Institut français Köln

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Fri 22.15 h Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>African Shorts: All Around Africa
Date: Freitag, 27. September, 22:15 Uhr
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

OMERTA
TUN/FR 2018, 14’, digital, OmeU, R: Mariam Al Ferjani & Mehdi Hamnane


BLACK MAMBA
TUN 2017, 20’, digital, OmeU, R: Amel Guellaty


HOURIA
TUN 2019, 17’, digital, OmeU, R: Oussama Azzi


SEGA
SEN 2018, 24’, digital, OmeU, R: Idil Ibrahim


HELLO RAIN
NG 2018, 30’, digital, OmeU, R: C. J. Obasi


RAZANA
MAD 2018, 20’, digital, OmeU, R: Haminiaina Ratovoarivony


ZOMBIES
DR Kongo 2018, 15‘, digital, OmeU, R: Baloji


ZANAKA – THUS SPOKE FELIX
MAD 2019, 30’, digital, OmeU, R: Nantenaina Lova


Diese Kurzfilmreihe lädt ein zu einer cineastischen Reise von Tunesien über den Senegal und Nigeria bis nach Madagaskar und in die DR Kongo. (Gesamtlänge: 170 min.) Dabei ist nicht nur die geographische Breite des Filmschaffens in Afrika beispielhaft zu entdecken, sondern auch dessen inhaltliche und künstlerische Vielfalt:


OMERTA erzählt von der letzten Nacht, die Donia vor ihrer Abreise zum Studium nach Frankreich in Tunis verbringt. Mit ihrem Bruder Yahya und ihren Freunden Ali und Ibrahim feiert sie Abschied am Strand. Aber als sie im Morgengrauen erwacht, fehlt einer von ihnen.


Oberflächlich betrachtet, führt Sarra genau das Durchschnittsleben, das sich ihre Mutter für sie vorstellt: Die junge Tunesierin nimmt Nähunterricht und bereitet sich auf die Ehe mit einem jungen Mann vor. Tief in ihr schlummern allerdings Pläne, wie sie diesem Leben entkommen kann – als BLACK MAMBA.


Eine Bedeutung des Namens HOURIA ist Engel, aber die bekannt tunesische Schauspielerin Fatma Ben Saïdane gleicht in diesem Kurzfilm eher einem Racheengel, da sie den Tod ihres Mannes nicht verwinden kann.


Erfolglos kehrt SEGA aus Europa nach Dakar zurück. Im Senegal angekommen muss er sich mit den enttäuschten Erwartungen von Familie und Freunden auseinandersetzen.


In HELLO RAIN verleihen magische Perücken drei Frauen übernatürliche Fähigkeiten, die sie bald nicht mehr kontrollieren können. RAZANA werden in Madagaskar die „Vorfahren“ genannt, die es zu respektieren gilt, selbst wenn sie konservativ und homophob sind. Deshalb reist auch Solo auf Wunsch seines verstorbenen Partners aus Paris auf die ostafrikanische Insel, um dessen Eltern einen Besuch abzustatten.


In ZOMBIES lädt der Songwriter und Videokünstler Baloji zu einer fantastischen Reise durch Kinshasa ein – von Friseursalons über Musik-Clubs bis zu Wahlkampfveranstaltungen und westernähnlichen Straßenszenen, wobei extravagante Protagonist*innen in futuristischen Outfits eine halluzinatorische Atmosphäre verbreiten.


ZANAKA erinnert an den Aufstand gegen die französische Kolonialherrschaft in Madagaskar 1947/48, der brutal niedergeschlagen wurde und zahllose Opfer forderte.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Sat 13.00 h Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>We Could Be Heroes
Date: Samstag, 28. September, 13:00 Uhr
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

DK/TUN/M/KAT 2018, 79‘, digital, OmeU, R: Hind Bensari

Einmal schon hat der Rollstuhlfahrer Azzedine Nouiri die Goldmedaille im Kugelstoßen bei den Paralympischen Spielen gewonnen. Jetzt trainiert er gemeinsam mit seinem Freund Youssef für die Teilnahme an den Paralympics 2016 in Rio. Aber in seiner Heimat Marokko wird der Behindertensport wenig geachtet – die vom Sportminister versprochene Unterstützung des Champions bleibt aus. Deshalb organisiert Azzedine neben dem Training auch Proteste vor dem Ministerium – zusammen mit anderen körperbehinderten Athleten.


Hind Bensari folgt ihren Protagonisten beim Training, bei ihren politischen Auseinandersetzungen und bei den Wettkämpfen in Rio und verdeutlicht, mit welchem Engagement sie nicht nur ihre körperlichen Beeinträchtigungen, sondern auch die Ignoranz einer Gesellschaft zu überwinden suchen, in der Inklusion nicht zum Alltag gehört. Dabei gelingt ihr ein bewegendes, humanistisches Zeugnis von Freundschaft und Solidarität, das bei Festivals von Toronto bis Tanger ausgezeichnet wurde.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Sat 15.00 h Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Tahqiq Fel Djenna (Investigating Paradise / Enquête Au Paradis)
Date: Samstag, 28. September, 15:00 Uhr
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

AL/FR 2017, 136‘, DCP, OF m. dt. und engl. UT, R: Merzak Allouache
Gäste: Merzak Allouache und Fatima Sissani

Ausgangspunkt dieser Dokufiktion ist die Fragestellung der Journalistin Nedjma und ihres Kollegen Mustapha, wie sich Menschen im mehrheitlich muslimisch geprägten Algerien das Paradies vorstellen. Auf der Suche nach Antworten reisen die beiden quer durchs Land. Sie führen Gespräche auf Märkten in Algier und in Moscheen am Rande der Sahara, mit naiven Jugendlichen und eloquenten Rappern, mit Feministinnen und Künstlerinnen, mit islamischen Würdenträgern und säkularen Autoren wie Boualem Sansal und Kamel Daoud. Das Ergebnis ist eine cineastisch-soziologische Analyse der algerischen Gesellschaft in schwarz-weißen Bildern, die so Faszinierendes wie Verblüffendes und so Erschreckendes wie Erheiterndes zu Tage fördert.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Sat 18.00 h Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Poisson D´Or, Poisson Africain (Golden Fish, African Fish)
Date: Samstag, 28. September, 18:00 Uhr
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

SEN 2018, 60’, digital, OmeU, R: Thomas Grand & Moussa Diop
Gäste: Thomas Grand & Moussa Diop

Das Dorf Kafountine an der senegalesischen Atlantikküste hat sich zu einem regionalen Zentrum der nicht industriellen Fischerei entwickelt. Unter härtesten Bedingungen verdienen sich dort rund 15.000 Menschen täglich ihren meist kargen Lebensunterhalt – sei es auf den Fischerbooten, als Träger für Fischkisten, in der Fischverarbeitung oder in der Räucherei. Die Arbeit wird von Hand erledigt, ist körperlich anstrengend und die Arbeiter an den Räucheröfen bekommen so viel Rauch in die Augen, dass die Erblindungsgefahr sehr hoch ist. Trotzdem versuchen die Menschen mit ihrer Arbeit zur Ernährungssicherheit in zahlreichen afrikanischen Ländern beizutragen, auch wenn die Konkurrenz durch europäische Trawler und chinesische Fischfabriken stetig steigt. Der Film wirft einen unvoreingenommenen Blick auf eine Situation, die weitaus komplexer ist, als sie einem Außenstehenden auf den ersten Blick erscheinen mag.


In Zusammenarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Sat 20.00 h Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>La Misèricorde De La Jungle (The Mercy Of The Jungle)
Date: Samstag, 28. September, 20:00 Uhr
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

RWA/B/FR 2018, 90‘, DCP, OmeU, R: Joël Karekezi
Gast: Joël Karekezi

Die Kivu-Region an der Grenze zwischen Ruanda und dem Kongo im Jahre 1998: Sergeant Xavier und Private Faustin sind Teil einer ruandischen Armeeeinheit, die während des Zweiten Kongokriegs eine Gruppe Hutu-Rebellen aufspüren soll. Aber eines Nachts verlieren die beiden Soldaten den Anschluss an ihr Bataillon. Fortan müssen sie sich alleine durch den Dschungel kämpfen, ohne Vorräte und ohne Wasser. Vor ihnen liegt eine Odyssee, bei der sie sich nicht nur durch kongolesische Soldaten, wilde Tiere, Krankheit, Hunger und Durst bedroht sehen, sondern auch einen neuen Umgang miteinander finden müssen, um zu überleben.


Joël Karekezi stellt in diesem Antikriegsfilm existenzielle Fragen und verweist am Rande auch auf bittere Realitäten wie die Zwangsrekrutierung von Kindersoldaten. Aber der Film endet nicht ohne Hoffnung und erhielt dafür den Hauptpreis des panafrikanischen Filmfestivals FESPACO 2019.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Sat 22.15 h Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>African Shorts: Diaspora
Date: Samstag, 28. September, 22:15 Uhr
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

Gast: Mantegaftot Sileshi Siyoum

KING OF THE STREET
ETH 2018, 6’, digital, OmeU, R: Mantegaftot Sileshi Siyoum


#JE_SUIS_KAMIKAZE
AL 2018, 4‘, digital, OmeU, R: Mohamed Touahria


AU REVOIR PARIS
FR 2018, 24‘, digital, OmeU, R: Coralie Majouga


TIMOURA (TERRITORIES)
FR 2018, 26‘, digital, OmeU, R: Azedine Kasri


YOUSEF
I 2018, 14‘, digital, OmeU, R: Mohammed Hossameldin


Das Kurzfilmprogramm (Gesamtlänge: 74 min.) erzählt vom Alltag und von den Problemen, die Migrant*innen in Europa zu bewältigen haben. Die Auswahl steht beispielhaft für das engagierte politische Autorenkino von Filmschaffenden afrikanischer Herkunft in der Diaspora.


KING OF THE STREET ist die ironische Bezeichnung für einen Straßenjungen in Addis Abeba, der keineswegs wie ein „König“ behandelt wird, selbst als er anderen hilft.


In einem von Terrorismus und Fremdenfeindlichkeit geprägten Paris werden im Animationsfilm #JE_SUIS_KAMIKAZE gegen den jungen Algerier Mohamed schwerwiegende Anschuldigungen erhoben.


Einen Tag bevor sie ihrem Vater nach Afrika folgen sollen, machen die beiden Brüder Mathis und Antoine einen unfreiwilligen gemeinsamen Ausflug nach Paris, um Abschied zu nehmen: AU REVOIR PARIS.


TIMOURA (TERRITORIES) erzählt von dem Mechaniker Brahim, der in Frankreich geboren wurde, algerische Eltern hat, aber wenig Bezüge zu deren Herkunftsland. Er träumt davon, mit seinem Sohn Yann eine große Reise in die USA zu machen. Aber Yann, der noch nie in Algerien war, hat andere Träume.


Nachdem der erfolgreiche Koch YOUSEF endlich die lang ersehnte italienische Staatsbürgerschaft erlangt hat, gerät er nach einem traumatisierenden Vorfall in eine Identitätskrise.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Sun 12.00 h Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Balash Tbousny (Kiss Me Not)
Date: Sonntag, 29. September, 12:00 Uhr
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

EG 2017, 88‘, digital, OmeU, R: Ahmet Amer

Eine filmhistorisch interessante Komödie über die zunehmende (Selbst-)Zensur und Prüderie von Filmschaffenden in Ägypten, inszeniert mit Stars des ägyptischen Kinos: Die bekannte Schauspielerin Yasmine Raeis tritt darin als zickige Hauptdarstellerin Fagr bei den Dreharbeiten zum Debüt-Spielfilm eines jungen Regisseurs auf. Obwohl sie in früheren Filmen bereits freizügige Rollen gespielt hat und Küsse im ägyptischen Kino traditionell sehr beliebt sind (wie reale Archivaufnahmen aus der Filmgeschichte zeigen), weigert sich Fagr plötzlich, ihren Filmpartner vor laufender Kamera zu küssen. Denn sie hat sich zwischenzeitlich bekehren lassen und ist zur streng-gläubigen Muslima geworden. Fortan tritt sie auch nur noch mit Kopftuch auf, was ihren Regisseur im Film in die Verzweiflung treibt...Ein cineastisches Vergnügen mit ernsthaftem Hintergrund – nicht nur für Kenner*innen des ägyptischen Kinos.


In Zusammenarbeit mit der Deutsch-Ägyptischen Gesellschaft Köln e. V.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Sun 14.00 h Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Agya / Ghana For You
Date: Sonntag, 29. September, 14:00 Uhr
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

Agya
GH 2018, 5’, digital, OmeU, R: Curtis Essel


GHANA FOR YOU
GH/B 2018, 80’, digital, OmeU, R: Adams Mensah

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Sun 16.00 h Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Entre Eu E Deus (Between God And I)
Date: Sonntag, 29. September, 16:00 Uhr
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

MOZ 2018, 60‘, DCP, OmU, R: Yara Costa
Gast: Yara Costa

Auf der Ilha de Moçambique existierten tief verwurzelte Traditionen des Landes lange in friedlicher Koexistenz mit Religionen wie dem Christentum und dem Islam. Aber inzwischen gefährden evangelikale Sekten und wahabistische Islamisten das multikulturelle Zusammenleben. Die Regisseurin Yara Costa illustriert dies am Beispiel der jungen Muslimin Karen. Sie erscheint einerseits als unabhängige Feministin, die für Gleichberechtigung einsteht und versucht, Probleme von Armut in ihrer Heimat zu lösen. Andererseits setzt sie sich jedoch für die Durchsetzung der Scharia ein. BETWEEN GOD AND I gewährt intime Einblicke in das Leben der Protagonistin, das gespickt ist von Zweifeln und Widersprüchen bezüglich ihrer Identität. Yara Costa will damit verdeutlichen, was passiert, „wenn Fundamentalisten, egal welcher Richtung, in Bereiche eindringen, die der Staat vernachlässigt“.


In Zusammenarbeit mit dem Kölner Frauengeschichtsverein, dem Portugiesisch-Brasilianischen Institut / Zentrum Portugiesischsprachige Welt an der Universität zu Köln und Camões - Instituto da Cooperação e da Lingua (Portugal)

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Sun 18.00 h Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Rih Rabani (Divine Wind)
Date: Sonntag, 29. September, 18:00 Uhr
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

AL/FR/KAT/LIB 2018, 95‘, DCP, arab. OmeU, R: Merzak Allouache
Gäste: Merzak Allouache , Fatima Sissani

Dieser Spielfilm wirkt wie eine Kür nach der dokumentarischen Pflicht, die Merzak Allouache mit seinem FilmTAHQIQ FEL DJENNA (INVESTIGATING PARADISE) zur Erforschung des islamistischen Fundamentalismus absolviert hat. Beide Filme suchen Erklärungen dafür, welche religiösen Vorstellungen der Heroisierung terroristischen Märtyrertums zugrunde liegen. Beide Filme sind in Schwarz-Weiß gedreht, kommen ohne jede Musik aus und vertrauen allein auf ihre Inhalte und Protagonist*innen.


In RIH RABANI sind dies zwei junge Menschen in den Zwanzigern, der eher zögerliche Amine und die forsch-bestimmende Nour. Sie sind überzeugte Salafist*innen und treffen sich in einem abgelegenen Haus in der algerischen Wüste, um ein Attentat auf eine benachbarte Ölraffinerie durchzuführen. Doch bei den Vorbereitungen brechen bei beiden gelegentlich Anzeichen von Lebensfreude durch, die mit ihren islamistischen Dogmen kaum vereinbar sind...

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Sun 20.30 h Film
17. Afrika Film Festival Köln<br>Preisverleihung und Abschlussfilm
Date: Sonntag, 29. September, 20:30 Uhr
Audience: Erwachsene
Meeting point: Kino im Museum Ludwig

Verleihung der Publikumspreise:
Rüdiger Schmidt-Sodingen (choices) für den besten Spielfilm
Jutta Krug (WDR-Dokumentarfilm-Redaktion) für die beste Dokumentation
Elfriede Schmitt (KIOSK – Arts Exchange e.V.) für den besten Kurzfilm

Abschlussfilm: THE BURIAL OF KOJO
GH 2018, 75’, digital, OmeU, R: Sam Blitz Bazawule


Mit einem magisch-realistischen Blick und inspiriert von einer Reihe bizarrer Träume, erzählt Esi in THE BURIAL OF KOJO von ihrer Kindheit und der turbulenten Beziehung zwischen ihrem Vater Kojo und ihrem Onkel Kwabena. So erinnert sich Esi an einen tragischen Unfall, den ihr Vater verschuldete und bei dem die Verlobte Kwabenas an ihrem Hochzeitstag ums Leben kam. Noch Jahre später sinnt Kwabena weiterhin auf Rache. Als Kojo schließlich verschwindet und die Polizei ihn nicht finden kann, begibt Esi sich auf eine rätselhafte Reise, um ihren Vater zu retten.


Der Regisseur ist unter dem Namen Blitz the Ambassador bislang vor allem als Hiphop-Künstler bekannt, erhielt für seinen mit Mini-Budget und Laiendarstellern gedrehten ersten Spielfilm jedoch auch schon mehrere Auszeichnungen bei internationalen Festivals von New York bis Luxor.

Eine Veranstaltung von FilmInitiativ Köln e.V.

Festivaleröffnung: freier Eintritt, Flüchtlinge haben freien Eintritt zu allen Veranstaltungen
Filmpass, gültig für alle Vorführungen im Filmforum und Filmclub 813: € 40,- / 30,- erm. / Förderpreis: € 50,-
Eintritt pro Vorführung: € 7,- / 5,-
Schul- und Kindervorführungen: € 3,-, Lehrer*innen/Erzieher*innen frei
Weitere Infos: www.afrikafilmfestivalkoeln.de

Wed 20.00 h Film
Donna Haraway: Storytelling for Earthly Survival
Date: Mittwoch, 30. Oktober, 20:00 Uhr
Audience: Erwachsene

Belgien 2016, R: Fabrizio Terranova, engl. OV, 90 Min.

Filmscreening im Kino des Museum Ludwig
Donna Haraway ist eine der bedeutendsten feministischen Denkerinnen und Wissenschaftshistorikerinnen unserer Zeit und international für ihre progressiven Theorien bekannt. Ihre Schriften, darunter ihr revolutionäres Manifest für Cyborgs (1985) oder Die Neuerfindung der Natur: Primaten, Cyborgs und Frauen (1991) und Unruhig bleiben: Die Verwandtschaft der Arten im Chthuluzän (2016), stellen die etablierten Denkmuster des „gesunden Menschen-verstandes“ radikal in Frage und lösen die Grenzen zwischen den Geschlechtern, Mensch und Technologie sowie Kultur und Natur auf. Aus posthumanistischer Perspektive untersucht sie die Auswirkungen des Kapitalismus und des Anthropozäns.
Fabrizio Terranova hat einen spielerischen Dokumentarfilm über sie, ihre Biografie, Einflüsse und Ideen gedreht, der uns auf eine Reise durch ihre Gedankenwelten führt.